Aktuelles

Aktuelles

          • Information zu den Schließfächern an unserer Schule

            01.04.2026

            Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

            ab dem 01. Juli 2026 stehen an unserer Schule keine Schließfächer mehr zur Verfügung, da die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Betreiber in Absprache mit dem Schulträger beendet wird.

            Wir bitten daher alle Nutzerinnen und Nutzer, ihre Schließfächer spätestens bis zum 01. Juli 2026 zu kündigen und den Inhalt der Schließfächer bis zu diesem Zeitpunkt vollständig zu entnehmen.

            Für das kommende Schuljahr ist vorgesehen, neue und geeignete Schließfächer bereitzustellen. Über die weiteren Einzelheiten werden wir Sie rechtzeitig informieren.

            Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

          • Aktion „Sauberes Apolda“ – Wir sind dabei!

            01.04.2026

            Am 31.03.2026 beteiligte sich die Klasse 6b an der alljährlichen Aktion der Stadt Apolda.

            Gestärkt durch ein gesundes Frühstück machten sich die Schülerinnen und Schüler – ausgestattet mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken – trotz kalter Temperaturen und Nieselregens auf den Weg zum Brauhof. Bereits dort trafen sie auf engagierte Apoldaerinnen und Apoldaer, die den Einsatz der Pestalozzischülerinnen und -schüler sehr wertschätzten.

            In den folgenden zwei Stunden wurde die Strecke entlang der Straße bis zum Kreisverkehr am Ortsausgang in Richtung Baumarkt gründlich von Müll befreit. Besonders in den Grünanlagen entdeckten die Kinder zahlreiche versteckte Abfälle, sodass die Müllsäcke schnell immer schwerer wurden.

            Gegen 13:00 Uhr war die geplante Route erfolgreich gereinigt. Zufrieden und mit einem sichtbaren Beitrag zum Umweltschutz kehrten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren begleitenden Lehrkräften zur Pestalozzischule zurück.

            Ein großartiger Einsatz – vielen Dank an alle Beteiligten!

          • Bewusstsein für Ausgrenzung schärfen“ – Unsere Projekttage zu Anne Frank

            30.03.2026

            Was können wir heute aus der Geschichte lernen? Dieser Frage gingen 30 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 9a der Pestalozzi-Regelschule Apolda drei Tage lang intensiv auf den Grund. Als eine von nur 12 Klassen thüringenweit erhielten wir den Zuschlag für das EU-Projekt „Gear UP!“ des Eine Welt Netzwerks Thüringen e.V. – eine Chance, die uns nachhaltig beeindruckt hat.

            Ein bemerkenswertes Zeitzeugnis

            Ein Tagebuch ist etwas zutiefst Persönliches – ein privater Rückzugsort für Ängste und Träume. Dass wir heute Annes intimste Gedanken lesen dürfen, ist ein bemerkenswertes Privileg. Ein authentischeres Zeitzeugnis gibt es wohl kaum: Es lässt uns die Geschichte durch die Augen eines Mädchens erleben, das uns in seinem Wesen so ähnlich ist.

            Das Leben hinter dem Bücherschrank
                     

            „Ich höre bei jedem Geräusch, ob es nicht jemand ist, der kommt, um uns zu holen. Wir müssen den ganzen Tag über auf Zehenspitzen laufen und ganz leise sein...“ (Anne Frank)
             

            Wie muss es sich angefühlt haben, über zwei Jahre lang in einem geheimen Hinterhaus in der Prinsengracht 263 in Amsterdam verborgen zu leben? Der einzige Zugang war hinter einem drehbaren Bücherschrank getarnt. Besonders intensiv diskutierten wir darüber, dass Anne als Jugendliche kaum einen Rückzugsort hatte und sich ihr winziges Zimmer sogar mit einem fremden Mann teilen musste. Die ständige Angst vor Entdeckung und die absolute Stille am Tag machten Geschichte für uns greifbar: Aus einer historischen Figur wurde ein Mensch mit Schicksal.

            „Deine Anne“ im ehemaligen Nazi-Bau

            Der Auftakt führte uns nach Weimar in das heutige Museum für Zwangsarbeit. Dass die Anne Frank-Ausstellung ausgerechnet in diesem ehemaligen Gauforum – einem massiven Bau der Nationalsozialisten – stattfand, erzeugte ein beklemmendes Gefühl.

            Besonders positiv blieb die Begleitung durch die Peer-Guides Lilli, Lennard, Jakob und Marta in Erinnerung. Da die Guides im gleichen Alter wie unsere Schüler waren, fühlten sich alle sofort „abgeholt“. In einem intensiven zweitägigen Workshop hatten sie sich zuvor auf ihre Aufgabe vorbereitet. Für unsere Jugendlichen war dies eine willkommene Abwechslung zur herkömmlichen Museumsführung.

            Ein Moment blieb dabei besonders im Gedächtnis: Als die Guides auflisteten, was Anne als Jüdin während des NS-Regimes alles nicht mehr durfte – vom Kinobesuch bis zum Schwimmbadverbot –, herrschte betroffene Stille. Für heutige Jugendliche ist eine solche totale Ausgrenzung aus dem Alltag einfach unvorstellbar. Dieser Austausch auf Augenhöhe regte viele ehrliche Gespräche über Zivilcourage an.

            Spurensuche und Kontraste auf dem Hauptfriedhof


            „Was geschehen ist, kann nicht ungeschehen gemacht werden, aber man kann verhindern, dass es wieder passiert.“ (Anne Frank)


            Gemeinsam mit Vertretern des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. besuchten wir verschiedene Gedenkstätten auf dem Weimarer Hauptfriedhof. Die räumliche Nähe zum ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg war dabei ständig präsent. Auch, dass mehr als 2000 Juden im Friedhofskrematorium verbrannt und später auf dem Gelände verscharrt wurden, ließ vielen den Atem stocken.

            Besonders bewegend war der Besuch am Grab der jüdischen Familie Schmidt. Die Geschichte dieser verfolgten Weimarer Bürger machte das Unrecht, das direkt vor unserer Haustür geschah, schmerzlich deutlich. Im krassen Gegensatz dazu stand die Entdeckung auf dem Gräberfeld des Zweiten Weltkriegs, wo NS-Offiziere direkt neben unschuldigen Soldaten liegen. Diese Nachbarschaft von Tätern und Opfern führte zu einer intensiven Reflexion über Menschenrechte und die Folgen rassistischer Denkmuster.

            Soziale Ungleichheit & Kreativ-Workshop

                   
                 „Wie wunderbar ist es, dass niemand auch nur eine Minute zu warten braucht, um die Welt langsam zu verändern!“ (Anne Frank, 26. März 1944)


            Bildungsreferent Christian-Friedrich Lohe (Stiftung EJBW) verdeutlichte soziale Ungerechtigkeit durch ein Spiel mit veränderlichen Regeln. Wir diskutierten hitzig darüber, wie wir heute aktiv Ungleichheiten abbauen können.

            Den Abschluss bildete ein Kunstworkshop unter der Leitung von Dr. Christoph Mauny und Dozent*innen der Mal- und Zeichenschule Weimar. Wir gestalteten ein gemeinsames Leporello (Zickzack-Faltbuch) und nutzten die Cyanotypie (Blaudruck durch Sonnenlicht). Was mit Unsicherheit begann, endete in Stolz: „Ich hatte erst nicht so richtig Lust, aber ich find’s voll cool!“, resümierte ein Teilnehmer.

            Ein Fazit, das bleibt

            Ein großes Dankeschön gilt allen Referentinnen und Referenten, der Schulleitung sowie den Lehrkräften, die das Projekt unterstützt haben. Sie alle haben dieses Projekt ermöglicht. Wir nehmen die Motivation mit, unsere eigene Perspektive immer wieder zu hinterfragen.

            Schaut vorbei! Das beeindruckende Leporello mit den Kunstwerken der Klassen 8a und 9a wird in Kürze im Schulgebäude ausgestellt. Wir laden alle herzlich ein, sich selbst ein Bild von unserer Arbeit zu machen.

            (Verfasserin: Melanie Fischer)

          • Willkommen zurück! – Abschlussjahrgang 2000 besucht die Pestalozzischule

            23.03.2026

            Am vergangenen Samstag hieß es an der Pestalozzischule Apolda: „Herzlich willkommen zurück!“

            Nach 26 Jahren kehrten die ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs 2000 erstmals wieder gemeinsam an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Begleitet wurden sie von ihrer ehemaligen Klassenlehrerin Frau Hein und ihrem ehemaligen Lehrer Herrn König – ein vertrautes Wiedersehen, das schon beim Betreten der Schule für viele strahlende Gesichter sorgte.

            Der Tag begann mit einem Rundgang durchs Haus. Die neue Schulleiterin hieß die Ehemaligen herzlich willkommen und führte sie durch die Modernisierungen und Veränderungen des Hauses. Anschließend machten sich die Ehemaligen auf eine kleine Spurensuche durchs Gebäude. „War hier nicht früher der Raum von …?“ oder „Den gab es damals doch noch gar nicht!“ – solche Erinnerungen sorgten für viele Lacher und kleine Anekdoten.

            Besonders das Dachgeschoss überraschte: Früher führte dort ein langer, dunkler Gang in kleine, eher lichtarme Räume mit Kreidetafeln. Herr König erinnerte sich, dass genau dieser Jahrgang damals die Holzvertäfelungen im Gang angebracht hatte, um die Wände zu schützen. Auch die neue Aula, entstanden aus dem Umbau zweier Fachräume, stieß auf großes Interesse und zeigte, wie sehr sich die Schule in den vergangenen Jahren verändert hat.

            Ein besonders bewegender Moment entstand im Raum 23: Zwar war dies nicht ihr ursprünglicher Klassenraum, doch viele hatten hier viel Zeit verbracht. Kaum betraten die Ehemaligen den Raum, suchten die ersten sofort ihre alten Sitzplätze auf. Für einen Augenblick herrschte stille Erinnerung – nach 26 Jahren hielten alle kurz inne, lachten über gemeinsame Erlebnisse und ließen die alten Schulzeiten noch einmal lebendig werden.

            So wurde der Besuch zu einem rundum gelungenen Nachmittag voller Geschichten, Erinnerungen und kleiner Überraschungen, der die lange Geschichte der Pestalozzischule Apolda lebendig machte.

            Wir bedanken uns herzlich bei dieser sympathischen Gruppe für das Teilen ihrer Erinnerungen, das viele Lachen und Schmunzeln sowie für das großzügige Geschenk, das der Abschlussjahrgang 2000 der Schule überreichte.

             

          • Teil von CoPrax: Pestalozzischule Apolda unterstützt praxisnahe Lehrerbildung

            20.03.2026

            Wir freuen uns sehr, dass die Pestalozzischule Apolda nun offiziell Teil der Community of Practice (CoPrax) ist – einem exklusiven Netzwerk der Initiative WandelBAR, gefördert vom Stifterverband.

            In Thüringen gehören diesem Netzwerk nur zwei Ausbildungsschulen an, darunter unsere Pestalozzischule. Beim Kick-off in Bonn brachte unsere Schulleiterin Maria-Magdalena Lessat ihre langjährige Erfahrung in der Lehrerausbildung ein. Vor ihrer Leitung der Pestalozzischule war sie Fachleiterin in Erfurt und verantwortlich für die Ausbildung zahlreicher Lehrkräfte an Regelschulen. Ihre Expertise fließt direkt in unsere Arbeit ein und stärkt die praxisorientierte Ausbildung unserer Studierenden.

            Als Ausbildungsschule für das duale Studium an Regelschulen begleiten wir Studierende von Anfang an, verbinden Theorie und Praxis und unterstützen sie dabei, wertvolle Unterrichtserfahrungen zu sammeln und ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln.

            Die Zusammenarbeit im Netzwerk ermöglicht es, wissenschaftliche Erkenntnisse und schulische Praxis eng miteinander zu verzahnen und gewinnbringend für den Schulalltag an Regelschulen nutzbar zu machen.

            Durch unsere aktive Mitarbeit in CoPrax festigen wir unsere Rolle als Ausbildungsschule und gestalten die Zukunft des Lehramts an Regelschulen aktiv mit. Wir entwickeln neue Ideen, erproben innovative Unterrichtskonzepte und stärken die Professionalität unserer Lehrkräfte – ein Gewinn für Studierende, das Kollegium und alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule.

            Weitere Informationen: https://www.stifterverband.org/wandelbar

          • Erster Tag der Mathematik an der Pestalozzischule Apolda – Knobeln, Staunen und kleine Mathe-Genies

            13.03.2026

            Zum ersten Mal wurde an der Pestalozzischule Apolda ein Tag der Mathematik veranstaltet – und er war ein voller Erfolg. Fünf Stunden lang trafen sich 28 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 9, um gemeinsam zu rechnen, zu knobeln und ihre Begeisterung für Mathematik zu teilen.

            Altersübergreifend arbeiteten die Teilnehmenden an kniffligen Aufgaben, suchten kreative Lösungswege und stellten ihr mathematisches Können unter Beweis. Dabei wurde konzentriert nachgedacht, gemeinsam diskutiert – und auch viel gelacht. Schnell wurde deutlich: Hier waren echte kleine Mathematik-Genies am Werk.

            Die Schülerinnen und Schüler äußerten sich begeistert über diesen besonderen Schultag und auch unsere Mathematiklehrerinnen und -lehrer freuten sich über das große Interesse und die Motivation der Teilnehmenden.

            Ein herzlicher Dank gilt Frau Schönberg, Frau Bechvinovska, Herrn Sonnhalter-Rosenstengel und Herrn Schumann die diesen gelungenen Tag organisiert haben.

            Unterstützt wurde die Veranstaltung außerdem durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF).

            Nach diesem erfolgreichen Auftakt steht fest: Der Tag der Mathematik hat das Potenzial, zu einer schönen Tradition an der Pestalozzischule Apolda zu werden.

             

          • Große Augen, Forschergeist und ein skelettierter Ehrengast: Grundschüler erobern die „Pesta“ in Apolda

            30.03.2026

            Apolda, 12. Februar 2026 – Einmal selbst Blitze in der Physik erzeugen, die Geheimnisse der Pharaonen entschlüsseln oder einem Skelett die Hand schütteln: Zum gestrigen Tag der offenen Tür an der Pestalozzischule Staatliche Regelschule wuselten mehr als 200 neugierige Besucher durch die Penne. Im Mittelpunkt standen die künftigen Fünftklässler, die ihre potenzielle neue Schule mit echtem Entdeckergeist unter die Lupe nahmen.

            Väter-Power und ein prominenter Knochenmann

            Auffällig im diesjährigen Besucherstrom: Besonders viele Papas begleiteten ihren Nachwuchs durch die Flure. Vermutlich lag es daran, dass sich die Mamas für die traditionelle Apoldaer Weiberfastnacht hübsch machten. Für den wohl spektakulärsten Moment auf den Gängen sorgte Biologie-Lehrerin Frau Riese: Zur Feier des Tages schob sie das alte Schul-Skelett „Roland“ höchstpersönlich über den Gang. 

            Zwischen Reagenzglas und Turnmatte
            In den Fachräumen tauchten die Kinder tief in den Schulalltag ein. In Physik und Chemie sorgten Experimente für offene Münder, während die Sportlehrer zu einer kleinen Fitness-Challenge einluden. Wer lieber Farben statt Muskeln spielen lassen wollte, konnte im Kunstraum kreativ werden oder in Geschichte auf Zeitreise gehen.

            Besonders herzlich wurde es als die ehemalige Schülerin Sophia Zaubitzer (36) ihre Klassenlehrerin Frau Rehfeld wieder sah. Da flossen sogar ein paar Freudentränchen.

            Stärkung aus der Schulküche
            Damit bei all den Eindrücken niemandem die Puste ausging, lief die schuleigene Küche zur Hochform auf. Der Schulförderverein der Pestalozzischule zauberte eine leckere Auswahl an Kuchen, Brezeln und herzhaften Pizzaschnecken.

            Am Ende des Tages war klar: Die „Pesta“ lebt – und freut sich auf den Nachwuchs. Wer den Termin verpasst hat, findet alle Informationen zum Schulleben sowie den Anmeldebogen hier auf der Website.

             

          • „Planspiel ‚Fakt oder Fake?‘: Zehntklässler erleben EU-Politik hautnah“

            15.01.2026

            Sollte die Europäische Union in Zukunft strenger gegen Desinformation und Hate Speech in Sozialen Medien vorgehen?

            Mit dieser Frage setzten sich am Mittwoch, dem 14.01.2026 die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse im Rahmen des Sozialkundeunterrichts auseinander. Statt langweiliger Theorie wurde spielerisch das Für und Wider in einem Planspiel erprobt.

            Unter dem Titel „Fakt oder Fake?“ schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rolle eines EU-Abgeordneten und setzten sich mit der Frage auseinander. Das interaktive Planspiel ging dabei bewusst über den Tellerrand des klassischen Unterrichtsgeschehens hinaus. In simulierten Ausschusssitzungen berieten die Schülerinnen und Schüler über konkrete Gesetzesvorschläge, entwickelten Argumente aus der Perspektive unterschiedlicher politischer Fraktionen und vertraten diese in den anschließenden Debatten. Am Ende stand eine Abstimmung, bei der über die vorgeschlagenen Gesetze entschieden wurde.

            Das Planspiel ermöglichte den Schülerinnen und Schülern nicht nur einen praxisnahen Einblick in politische Entscheidungsprozesse, sondern förderte zugleich auch den kritischen Umgang mit Medien und eine aktive Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Informationsgesellschaft der Zukunft.

          • SchulKinoWoche und Online-Workshop: Lernen über den Klassenraum hinaus

            11.01.2026

            Im November nahm die Klasse 8a an der SchulKinoWoche teil und besuchte den Film „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ nach dem Roman von Judith Kerr. Begleitend setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Themen Flucht, Exil und Neubeginn in der Zeit des Nationalsozialismus sowie in der Gegenwart auseinander.

            Anknüpfend daran nahm die Klasse im Dezember am Online-Workshop „Hoffnung in Syrien – Rojava“ teil. Gemeinsam mit dem Workshop-Initiator Günter Haverkamp (Aktion Weißes Friedensband e. V.) und dem Filmemacher Dr. Robert Krieg sahen die Schülerinnen und Schüler Ausschnitte aus der Dokumentation „TEVÎ HER TIŞTÎ – Trotz alledem“, die Einblicke in das Leben im Frauendorf Jin War in Nord- und Ostsyrien gibt. Der Austausch mit externen Expert*innen förderte dabei nicht nur historisches und politisches Verständnis, sondern auch Empathie, Reflexionsfähigkeit und die Bereitschaft zum Perspektivwechsel. Gleichzeitig wurden die Schülerinnen und Schüler angeregt, eigene Eindrücke kritisch zu reflektieren, Fragen zu stellen und unterschiedliche Sichtweisen einzuordnen.

            Die Verbindung von Kinobesuch und Online-Workshop ermöglichte ein anschauliches, handlungsorientiertes Lernen und stärkte soziale sowie medienbezogene Kompetenzen.
            Solche Projekte zeigen, wie Schule junge Menschen ermutigen kann, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, Verantwortung zu übernehmen und mit Offenheit und Interesse auf die Welt zu schauen.

          • 🏐 Unsere Volleyballer*innen schließen das (Sport-)Jahr erfolgreich ab!

            11.01.2026

            Am 17.12.25 nahmen Schüler und Schülerinnen der Altersklasse „U16“ erfolgreich am Kreisfinale Volleyball in Großschwabhausen teil.

            In der Gruppenphase setzten sich die Jungen mit einem sehr sicheren und technisch ansehnlichen Volleyball erfolgreich gegen die Toskanaschule Bad Sulza und die Klosterbergschule aus Bad Berka durch. Damit gehörte die Schulauswahl der Pesta, bereits nach der Vorrunde, zu den besten Volleyballern aller Regelschulen im Weimarer Land. Im Finale sollte das Marie-Curie-Gymnasium aus Bad Berka warten. Begleitet von einem guten Teamgeist bestritten unsere Schüler das Finale, welches gegen ein starkes und mit vielen Vereinsvolleyballern gespicktes Team verloren ging. Am Ende belegten sie den 2. Platz von insgesamt 6 Mannschaften.
            Neben dem sportlichen Höhepunkt blieb vor allem der faire und respektvolle Umgang mit allen Teilnehmern hängen. Für die Jungs eine riesen Erfahrung!

            Für die Schülerinnen der Pestalozzischule verlief das Turnier ebenfalls erfolgreich, auch wenn sie in den meisten Begegnungen auf überlegenere Teams trafen.
            Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen jeden“. Im ersten Spiel stach ein besonders langer Ballwechsel hervor, den unsere Mannschaft für sich entscheiden konnte, wenn auch das Spiel an die Gegnerinnen ging.
            Dennoch motiviert und freudvoll ging es in die nächsten Spiele. In der dritten Ansetzung – gegen die späteren Turniersiegerinnen – musste harten Aufschlägen standgehalten werden. Unsere Mädchen gaben ihr Bestes, mit ihrem Können, der Mannschaft rund um die Spielerin des Turniers, etwas entgegen zu setzen.
            In der letzten Begegnung des Tages stand unser Team der Mannschaft der Regelschule Klosterberg gegenüber. Es zeichnete sich schnell eine Dominanz unserer Schülerinnen ab, die bis zum letzten Ballwechsel anhielt, da die Konzentration hochgehalten wurde. Damit konnten sich die Mädchen mit einem Sieg zum Wettkampfabschluss belohnen und letztlich den 4. Platz erkämpfen.
            Über das gesamte Turnier muss auch hier das vorbildliche Verhalten untereinander und gegenüber der gegnerischen Teams betont werden. Es wurde einander angefeuert, aufgebaut und unterstützt, die Nerven bewahrt und respektvoll mit einander umgegangen. „Vielen Dank für die Fairness“, lobte anerkennend der Mannschaftsbetreuer eines Gegnerteams bei der Verabschiedung.

            Die Pestalozzischule vertraten erfolgreich:

            Ajla, Emma, Lina, Maya, Sharifa, Sina,
            Bruno, Enric, Oscar, Tayron

            Vielen Dank und viel Erfolg bei den nächsten sportlichen Herausforderungen!

          • Weihnachtsgrüße

            19.12.2025

            Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

            ein weiteres Jahr geht zu Ende und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich von Herzen bei euch allen zu bedanken.

            Zuerst ein großes Dankeschön an mein Kollegium: Euer Engagement, eure Leidenschaft und euer Einsatz machen unsere Schule zu einem lebendigen und inspirierenden Ort des Lernens. Ihr meistert tagtäglich Herausforderungen mit Professionalität und Herz – dafür gebührt euch großer Respekt.

            Ein herzliches Dankeschön geht auch an die vielen engagierten Eltern, die unsere Schule begleiten, Feste mitgestalten und Projekte ermöglichen. Durch ihr Mitwirken entstehen Räume, in denen die Schülerinnen und Schüler bestens lernen, wachsen und sich entfalten können.

            Und natürlich ein besonderer Dank an unsere Schülerinnen und Schüler: Ihr habt in diesem Jahr an vielen Stellen gezeigt, wie großartig ihr seid. Ihr seid über euch hinausgewachsen, habt Herausforderungen gemeistert, euch engagiert und bewiesen, dass Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und Kreativität uns alle weiterbringen. Wir sind unglaublich stolz auf euch!

            Ich wünsche euch allen eine erholsame Zeit, um Energie zu tanken und auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Möge die Schule weiterhin ein Ort sein, an dem Lernen Freude macht, Zusammenhalt gelebt wird und jede:r die Möglichkeit hat, sich zu entfalten. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit euch im kommenden Jahr Neues zu gestalten, erfolgreich zu sein und viele schöne Momente zu erleben.

            Vielen Dank für alles – genießt die wohlverdienten Ferien!

            Eure Schulleiterin

          • Ein kleines, böses Buch bringt den Sieg

            18.12.2025

            Pestalozzischule kürt Siegerin im Vorlesewettbewerb

            Einer schönen Tradition folgend veranstalten die 6. Klassen an der Pestalozzischule im Herbst ihre klasseninternen Vorlesewettbewerbe. Dieser Wettbewerb, der Kinder dazu anregt, sich mit Literatur auseinanderzusetzen und Leseinteressen zu entwickeln, ist ein wichtiger Bestandteil der Leseförderung an der „Traditionsschule mit Herz“.

            Rund 70 Schülerinnen und Schüler lasen in diesem Schuljahr ihren Mitschülerinnen und Mitschülern interessante Textstellen vor. Sechs von ihnen qualifizierten sich für den schulinternen Wettbewerb, der in feierlicher Atmosphäre vor einem gleichaltrigen Publikum stattfand. Die Vorlesenden unterhielten ihr Publikum mit lustigen Passagen aus Gregs Tagebüchern oder gaben fantastische Einblicke in die Welt von Harry Potter. Außerdem hörten die Zuhörenden von einem Rattenburger, den man wahrlich nicht essen sollte, konnten gemeinsam erleben, wie Hauptfigur Lilo am Glück schnuppert und besuchten Die Schule der verrückten Träume.

            Dem Publikum und der Jury, bestehend aus zwei Deutschlehrerinnen und der Vorjahressiegerin Chiara P., fiel die Entscheidung nicht leicht, einen Sieger bzw. eine Siegerin zu küren. Am Ende bescherte Das kleine böse Buch Joleen Z. aus der Klasse 6d den ersten Platz. Sie wird im Frühjahr die Pestalozzischule beim Kreisausscheid des Vorlesewettbewerbs vertreten.

            Wer Lust hat, in den bevorstehenden Weihnachtsferien zu einem Buch zu greifen, dem seien die Bücher empfohlen, aus denen während des Wettbewerbes vorgelesen wurde:

             

            • Marian W.: „Gregs Tagebuch 6" von Jeff Kinney
            • Melody P.: „Lilo – Glück kann man schnuppern“ von Inés Garland
            • Mia P.: „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ von Joanne. K. Rowling
            • Molina M.: „Rattenburger“ von David Walliams
            • Luisa F.: „Die Schule der verrückten Träume“ von Florian Beckerhoff
            • Joleen Z.: „Das kleine böse Buch 5“ von Magnus Myst

            Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vorlesewettbewerbes an der Pestalozzischule: Mia, Joleen, Luisa, Marian, Molina und Melody (von links). Foto: M.-M. Lessat

          • Berufsfelderkundung der Hauptschüler*innen

            07.12.2025

            Am 4. Dezember 2025 erkundeten die Hauptschüler*innen unserer Schule verschiedene Berufsfelder in den Bereichen Handwerk/Technik, soziale Berufe sowie Kfz/Handwerk. Dabei erhielten sie direkt vor Ort spannende Einblicke in unterschiedliche Tätigkeitsfelder und den Arbeitsalltag verschiedener Unternehmen und Einrichtungen.

            Bereich Handwerk/Technik

            Unsere Schüler*innen besuchten das Unternehmen eurocylinder systems AG in Apolda. Dort werden Druckluft-Gasflaschen aus Stahl in verschiedenen Größen und für vielfältige Anwendungen hergestellt. Die Mitarbeiter zeigten in einem Betriebsrundgang den gesamten technologischen Herstellungsprozess vom Rohmaterial bis zur fertigen Gasflasche. Dabei beantworteten sie alle Fragen unserer Schüler*innen, die sehr interessiert allem folgten. Im abschließenden Auswertungsgespräch gab es durchweg ein positives Feedback. Einige Schüler*innen haben auch sehr interessiert nach einem Praktikums- bzw. Ausbildungsplatz im Unternehmen gefragt.

            Bereich soziale Berufe

            Die Schülerinnen absolvierten an diesem Tag drei Stationen. In der Einführungsrunde in der Diakonie Apolda gGmbH wurden ihnen die Berufe Erzieherin und die Berufe in der Altenpflege vorgestellt. Sehr aufmerksam verfolgten die Schülerinnen die interessanten Ausführungen der Mitarbeiterinnen.

            In der zweiten Station stand der Besuch des Kindergartens Kunterbunt auf dem Programm. Hier bekamen die Schülerinnen einen direkten Einblick in die praktische Arbeit der Erzieherinnen. Einige Schülerinnen haben bereits ihr Praktikum in einem Kindergarten absolviert und konnten ihr Wissen noch ein wenig vertiefen.

            Die dritte Station an diesem Tag gestaltete Herr Köhler vom BBZ Weimar. Er stellte den Schülerinnen sehr anschaulich und informativ die schulische Ausbildung zur Kinderpflegerin und Erzieherin vor.

            Bereich Kfz/Handwerk

            Die Schüler*innen besuchten die Firmen Planer Automobile sowie Max Schultz Automobile GmbH & Co. KG in Apolda. Herr Planer (Planer Automobile) und Herr Weise (Max Schultz Automobile) gaben einen umfassenden Einblick in die Abläufe einer Kfz-Werkstatt, den Servicebereich und eine Autolackiererei. Die Eindrücke vor Ort weckten bei mehreren Schüler*innen großes Interesse: Zwei Schüler können sich nun gut vorstellen, eine Ausbildung zum Lackierer bzw. zur Serviceberaterin im Autohaus aufzunehmen. Erste wichtige Kontakte konnten bereits geknüpft werden – ein wertvoller Schritt auf dem Weg der beruflichen Orientierung.

             

            Fazit: Es war ein sehr gelungener Tag für unsere Hauptschüler. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserer Berufsberaterin Frau Krämer für die tolle Organisation und bei allen beteiligten Unternehmen und Einrichtungen für Ihre intensiven Bemühungen.

          • Berufsfelderprobung der 8. Klassen – spannende Einblicke in die Arbeitswelt

            02.12.2025

            In der vergangenen Woche durften die Schüler*innen der 8. Klassen der Pestalozzischule bei der Berufsfelderprobung in verschiedene Berufsfelder hineinschnuppern – und das mit viel Eigenaktivität!

            Die Jugendlichen besuchten dazu mehrere regionale Bildungseinrichtungen, darunter das Apoldaer Bildungswerk (ABW), das Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen/Aus- und Fortbildungszentrum Weimar, das Grone-Bildungszentrum und das Handwerks-Bildungszentrum Weimar. Jede Einrichtung bot eigene Schwerpunkte: Die Schüler*innen konnten kleine Werkstücke herstellen, kaufmännische Abläufe nachvollziehen oder praktische Übungen im sozialen Bereich durchführen.

            So hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Stärken auszuprobieren, neue Interessen zu entdecken und wichtige Erfahrungen für ihre spätere Berufswahl zu sammeln. Lehrkräfte und Anleitende betonten, wie wertvoll diese praxisnahen Einblicke sind.

            Am Ende der Woche zogen viele ein positives Fazit: Die Berufsfelderprobung brachte nicht nur Abwechslung in den Schulalltag, sondern lieferte auch wertvolle Orientierung für die Zukunft.

          • Bundesweiter Vorlesetag 2025 – Lesespaß in allen Klassen

            02.12.2025

            Am 21. November 2025 nahm unsere Schule am Bundesweiten Vorlesetag teil. Die dritte Stunde stand dabei ganz im Zeichen des Lesens: In allen Klassen wurden Geschichten vorgelesen und die Schüler*innen konnten in spannende Welten eintauchen.

            Für die 6. Klasse begann die Reise im farbenfrohen Dschungel von „Maybe…“, wo die unvorsichtigen Äffchen für viel Schmunzeln sorgten. Weiter ging es in den geheimnisvollen Wald Zamoniens aus „Ensel und Grete“, in dem Rätsel und Abenteuer auf die jungen Leser*innen warteten.

            Die Kinder halfen beim Übersetzen des englischsprachigen Kinderbuchs, lauschten den faszinierenden Sternenstaunern und hielten ihre Eindrücke kreativ in Zeichnungen fest. So konnten sie die Geschichten nicht nur hören, sondern auch selbst gestalten.

            Ein Vorlesetag voller Fantasie, Abenteuer und Lesefreude – der allen Schüler*innen noch lange in Erinnerung bleiben wird!

          • Weihnachtliche Stimmung an unserer Schule

            26.11.2025

            Die Adventszeit steht vor der Tür – und unsere Schule darf in festlichem Glanz erstrahlen! Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich gewünscht, ihre Klassenräume weihnachtlich zu schmücken – und diesem Wunsch kommen wir sehr gern nach. Vom 03.12. bis zum 12.12.2025 können alle Klassen gemeinsam mit ihren Klassenleitungen ihre Räume dekorieren – selbstverständlich unter Beachtung des Brandschutzes.

            Ein besonderer Höhepunkt steht am 5. Dezember an: Der 10. Jahrgang hat einen weihnachtlichen Kuchenbasar angemeldet – wir dürfen also gespannt sein, welche Leckereien und Überraschungen sie diesmal für uns bereithalten! Gleichzeitig sind die Streetworker vor Ort und sorgen mit tollen Angeboten auf dem Schulhof dafür, dass die Schulgemeinschaft die festliche Zeit gemeinsam genießen kann.

            Wir freuen uns auf eure kreativen Dekorationen, auf fröhliches Stöbern und Naschen – und darauf, unser altes Schulgebäude in einem neuen, festlichen Glanz erstrahlen zu lassen.

            Lasst uns gemeinsam die Adventszeit bei uns an der Schule besonders schön gestalten!

             

          • Tage der offenen Tür an Berufsbildenden Schulen

            26.10.2025

            Stand 10/2025

            - Weiterführende Schulen (Berufliches Gymnasium, Fachoberschule, Berufsfachschule, Berufsvorbereitungsjahr)

            - schulische Ausbildungen (z.B. Sozialassistenten, Physiotherapeuten)

            Fragen dazu können in der Schulsprechstunde von Frau Krämer beantwortet werden.
            (Anmeldung über Frau Kunert)

      • Kontakt

        • Pestalozzischule Staatliche Regelschule
        • 03644 555797
        • Bachstr. 23
          99510 Apolda
          Germany
        • Maria-Magdalena Lessat
        • Schulsachbearbeiterin Michelle König
        • 03644 555798
        • Landratsamt Weimarer Land
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