Der "Tag der Ukraine" an der Pestalozzischule in Apolda" – ein Rückblick
Ein Hauch der Ukraine wehte durch die Flure und die Aula der Pestalozzischule, als Schüler, Eltern und Lehrer gemeinsam den "Tag der Ukraine" ausrichteten. Organisiert und auch moderiert wurde die informationsreiche und hochinteressante Präsentation von Frau Iaremenko, unserer aus der Ukraine stammenden Lehrerin für Deutsch und Englisch. Der Tag bot nicht nur eine einzigartige Gelegenheit ukrainische Kultur zu entdecken und vieles über Land und Leute zu erfahren, sondern bewirkte letzlich auch Gutes für eine Schule in der Ukraine.


Die Vorbereitungen für diesen besonderen Tag begannen früh, als die ukrainischen DaZ-Kinder und ihre Mütter sich dafür einsetzten, ihre kulturelle Vielfalt mit der gesamten Schulfamilie zu teilen. Ihr Engagement und ihre Begeisterung waren ansteckend und sie trugen maßgeblich dazu bei, den "Tag der Ukraine" zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Die Mitschüler hatten die Möglichkeit, an verschiedenen Lernstationen mehr über die Ukraine zu erfahren. Eine Vielzahl unterschiedlicher Informationsplakate im gesamten Schulgebäude lieferten interessante Fakten über die Ukraine und machten die Veranstaltung noch lehrreicher. Der "Tag der Ukraine" bot auch kulinarische und kulturelle Genüsse: Schüler und Lehrer konnten ukrainische Spezialitäten kosten, die von den DaZ-Familien zubereitet wurden. Darüber hinaus gab es die Gelegenheit, Souvenirs mit ukrainischem Bezug zu erwerben, um die Erinnerungen an diesen Tag festzuhalten. Musikalisch begleitet wurde das Event durch einen extra dafür von weither angereistem ukrainischem Musiker, gekleidet wie alle anderen Akteure in ukrainischer Volkstracht mit den traditionellen Stickereien, den sogenannten Wyschywanka.
Eine besonders erfreuliche Note dieser Veranstaltung war das soziale Engagement der ukrainischen Schüler. Mit den Spenden, die während des "Tags der Ukraine" gesammelt wurden, konnten die Kinder einen Multifunktionsdrucker für eine Internatsschule in der Ukraine anschaffen. So bot der Tag nicht nur eine einzigartige Gelegenheit, die ukrainische Kultur zu entdecken, sondern bewirkte letzlich auch Gutes für eine durch Kriegshandlungen betroffene Schule in der Ukraine.


Unsere Schule hat mit dem "Tag der Ukraine" nicht nur die kulturelle Vielfalt gewürdigt, sondern auch gezeigt, wie Bildung und soziales Engagement Hand in Hand gehen können, so der Schulleiter Herr Bunge. Dieses Ereignis war seiner Meinung nach zweifellos ein Gewinn für die Schülerschaft und die Schulgemeinschaft insgesamt und es wird noch lange in den Erinnerungen der Teilnehmer nachklingen.