Aktuelles

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          • Zwei Kolleginnen sagen Auf Wiedersehen!

            03.07.2026

            Mit dem Ende dieses Schuljahres verabschieden wir zwei langjährige Kolleginnen in den wohlverdienten Ruhestand: Frau Vater und Frau Romstedt.

            Frau Romstedt hat als einzige Musiklehrerin unserer Schule über viele Jahre hinweg das musikalische Leben der Pestalozzischule geprägt. Mit großem Engagement, Kreativität und Begeisterung hat sie das gemeinsame Singen und Musizieren gefördert, Schulveranstaltungen musikalisch gestaltet und Generationen von Schülerinnen und Schülern für die Musik begeistert. Ihr Einsatz hat das Schulleben auf besondere Weise bereichert.

            Mit Frau Vater verabschieden wir eine geschätzte Kollegin, die den Fachbereich Sport über viele Jahre entscheidend mitgeprägt hat. Als Sport- und Biologielehrerin war sie mit großer Fachkompetenz, Disziplin und viel Engagement für ihre Schülerinnen und Schüler da. Der Sport war für sie weit mehr als ein Unterrichtsfach – er war eine Leidenschaft, die ihren Unterricht und ihre Arbeit an unserer Schule geprägt hat. Mit ihrer Erfahrung, ihrem Einsatz und ihrer Verlässlichkeit war sie eine wichtige Stütze unseres Kollegiums.

            Im Namen der gesamten Pestalozzischule danken wir Frau Romstedt und Frau Vater herzlich für ihre langjährige Arbeit, ihr großes Engagement und die vielen Impulse, mit denen sie unsere Schule bereichert haben. Sie haben die Pestalozzischule über viele Jahre mitgestaltet und bleibende Spuren hinterlassen.

            Für ihren neuen Lebensabschnitt wünschen wir beiden von Herzen alles Gute, Gesundheit, viele schöne Erlebnisse und die Zeit, all das zu genießen, wofür im Schulalltag oft nur wenig Raum geblieben ist. Wir werden sie in guter Erinnerung behalten und wünschen ihnen einen erfüllten und glücklichen Ruhestand.

          • Ein gelungener Abschied!

            02.07.2026

            Mit großer Wertschätzung und Herzlichkeit verabschiedete die Pestalozzischule Apolda am heutigen Abend 55  Absolventinnen und Absolventen, darunter 30 Realschülerinnen und Realschüler, in einen neuen Lebensabschnitt. Die festliche Abschlussfeier war geprägt von feinen Zwischentönen, persönlichen Worten und musikalischen Beiträgen, die die gewachsene Verbundenheit innerhalb unserer Schulgemeinschaft spürbar machten.

            In feierlichem Rahmen würdigten Schulleitung, Lehrkräfte und Gäste die Leistungen und Entwicklungen der jungen Menschen, die in den vergangenen Jahren nicht nur Wissen, sondern auch Persönlichkeit, Haltung und Gemeinschaftssinn mit auf ihren Weg genommen haben.

            Ein besonderer Moment des Abends war die Auszeichnung von vier Schülerinnen und Schüler durch den Lions Club Apolda für ihre herausragenden schulischen Leistungen und ihr besonderes Engagement – ein sichtbares Zeichen dafür, dass Einsatz, Fleiß und Verantwortungsbewusstsein auch über den schulischen Rahmen hinaus anerkannt und geschätzt werden.

          • Tischtennisturnier

            26.06.2026

            Im Laufe des zweiten Schulhalbjahres fand jeden Dienstag in der Hofpause ein spannendes Tischtennisturnier statt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nahmen mit viel Freude und Ehrgeiz an den Spielen teil.

            Der erfolgreichste Teilnehmer war Fabio aus der Klasse 5b, der insgesamt acht Turniere für sich entscheiden konnte. Damit sicherte er sich verdient den Wanderpokal des Schuljahres und darf ihn nun behalten.

            Die weiteren Turniersiege gingen jeweils einmal an Noah aus der 6b und Shawn aus der 9c. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die fairen und spannenden Spiele!

            Fachschaft Sport 

          • 17. RUN Thüringer Unternehmenslauf 2026 in Erfurt

            21.06.2026

            Team der Pestalozzischule erneut dabei

            Am 10.06.2026 fand der RUN Thüringer Unternehmenslauf in Erfurt statt – wieder gingen Unternehmen und Institutionen aus ganz Thüringen an den Start, um neben der Stärkung des Teamgeistes auch sportliche Höchstleistungen zu zeigen.Mit 12.097 Teilnehmenden wuchs das Starterfeld noch einmal im Vergleich zum vergangenen Jahr (11.579) an. Fast 1000 Teilnehmende waren allein Pädagoginnen und Pädagogen, Mitarbeitende der Schulsozialarbeit, schulisches Personal sowie Beschäftigte des Ministeriums und seiner nachgeordneten Behörden. Sie traten gemeinsam als „Team Bildung“ an.Hatten sich unsere Schüler*innen noch vor einem Monat während des Crosslaufs durch den Regen kämpfen müssen, durften sich nun die Lehrkräfte im Regen bewähren. Kurz vor dem ersten Start um 18:30 Uhr, setzte ein Platzregen ein, der bis in die erste Startwelle hineinreichte. Doch der sportliche Ehrgeiz, die abwechslungsreiche Strecke quer durch Erfurts Innenstadt und die zahlreichen Anfeuerungsrufe am Streckenrand ließen die Regendusche und die damit einhergehenden nassen Füße schnell vergessen.

            Die Teilnahme am RUN stellte für das kleine Team aus Apolda wieder ein sportliches Highlight, aber auch eine Gelegenheit dar, Gemeinschaft und Teamgeist über die Grenzen des beruflichen Alltags hinaus zu erleben.

             

            Foto 3 von Jacob Schröter Photographie (externer Link).

          • Eine große Geste der Klasse 8c

            10.06.2026

            Mit einem liebevoll vorbereiteten Kuchenbasar hat die Klasse 8c von Herrn Rehfeldt heute gezeigt, was Gemeinschaft, Engagement und Verantwortungsbewusstsein bedeuten. Dank vieler fleißiger Bäckerinnen und Bäcker sowie des großen Einsatzes der Schülerinnen und Schüler kam eine beachtliche Spendensumme zusammen.

            Das Besondere daran: Die Einnahmen bleiben nicht in der Klasse, sondern werden der gesamten Schule zugutekommen. Dabei hätte die 8c das Geld durchaus für eigene Wünsche oder Projekte verwenden können. Stattdessen hat sie sich bewusst dafür entschieden, etwas für alle zu tun. Das ist eine außergewöhnlich großzügige Geste, die Respekt und Anerkennung verdient.

            Das diesjährige Herzensprojekt der Klasse lautet „Engagement für die eigene Schule“. Mit ihrer Spende möchten die Schülerinnen und Schüler dazu beitragen, ihre Schule noch schöner und lebenswerter zu gestalten. Ob ein Schulgraffiti, neue Sitzgelegenheiten auf dem Schulhof oder eine andere Idee – gemeinsam wird nun beraten, wie das Geld am besten eingesetzt werden kann.

            Mit dieser Aktion hat die 8c viele Menschen überrascht und beeindruckt. Sie zeigt, dass Schule weit mehr sein kann als Unterricht: ein Ort, an dem junge Menschen Verantwortung übernehmen, sich einbringen und Gemeinschaft aktiv gestalten.

            Im Namen der gesamten Schulgemeinschaft sagen wir deshalb von Herzen Danke an die Klasse 8c und an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, die dieses besondere Projekt möglich gemacht haben.

            Wir sind stolz auf euch!

             

          • 8a unterstützt erneut beim Grundschulsportfest

            09.06.2026

             

            Engagement für ein Herzensprojekt

            Am 2. Juni 2026 fand das Schulsportfest der Grundschule „Am Schötener Grund“ statt – und erneut waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a der Pestalozzischule Apolda mit dabei.

            In kleinen Teams von drei bis vier Personen übernahmen die Regelschülerinnen und Regelschüler Verantwortung für den reibungslosen Ablauf an den verschiedenen Wettkampfstationen. Zu ihren Aufgaben gehörten die Erklärung der Disziplinen und Wertungskriterien, die Demonstration der Bewegungsabläufe sowie das Geben des Startsignals. Darüber hinaus maßen sie Zeiten und Entfernungen, zählten Punkte und dokumentierten die Ergebnisse.

            Doch nicht nur organisatorisches Geschick war gefragt: Mit viel Engagement motivierten die Achtklässlerinnen und Achtklässler die Grundschulkinder, feuerten sie an und sorgten für gute Stimmung. An einer Station wurden sogar so viele High-Fives verteilt, dass am Ende fast die Hände glühten.

            Die Unterstützung unserer Schülerinnen und Schüler wurde an allen Stationen dankbar angenommen und mehrfach ausdrücklich gelobt. Ob beim Sprint, Dreierhopp und Weitsprung, beim Weit- und Zielwurf, beim Medizinballstoßen oder beim Seilspringen – überall trugen sie dazu bei, dass das Sportfest für die Kinder zu einem gelungenen Erlebnis wurde.

            Auch die Klasse 8a blickt positiv auf den Tag zurück und freut sich bereits darauf, im kommenden Jahr wieder mitzuhelfen. Eine Schülerin fasste ihre Eindrücke treffend zusammen:

            „Es war so schön zu sehen, wie sich die Grundschulkinder gefreut haben – das hat einfach Spaß gemacht.“

             

          • Ein besonderer Abschied – viel Erfolg für unsere Abschlussklassen 2026!

            18.05.2026

            Die Klassenstufe 10 und unsere Hauptschülerinnen und Hauptschüler hatten heute ihren letzten Schultag an der Pestalozzischule Apolda. Damit beginnt nun offiziell der Prüfungszeitraum für unsere Abschlussklassen 2026.

            In einem kleinen Hoffest verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrerinnen und Lehrern. Mit wunderschönen Blumen und liebevollen Worten bedankten sie sich für die gemeinsame Zeit, die Unterstützung und viele unvergessliche Momente.

            Ein besonderes Highlight des Tages war außerdem eine einmalige und erinnerungswürdige Luftaufnahme, die mit Unterstützung von Jonas aus der 6. Klasse ermöglicht wurde.

            Für die bevorstehenden Prüfungen wünschen wir euch ganz viel Erfolg, starke Nerven und das nötige Selbstvertrauen. Investiert jetzt noch einmal eure letzten Kräfte, gebt alles und zeigt, was in euch steckt – wir glauben an euch und drücken fest die Daumen! 

          • Jugend trainiert – Crosslauf der weiterführenden Schulen im Weimarer Land

            18.05.2026

            Am 12.05.2026 nahmen 39 Läufer*innen der Pestalozzischule am Crosslauf im und um das Hans-Geupel-Stadion teil. Erschwerend zur ohnehin anspruchsvollen Strecke kamen auch noch eisige Temperaturen und immer wieder einsetzende Regenschauer hinzu. Teile der Strecke, die durch den Regen der vergangenen Tage bereits stark aufgeweicht waren, verwandelten sich in Rutschbahnen. Dennoch stellten sich die Teilnehmenden tapfer der Herausforderung, motivierten einander und sorgten für eine gute Stimmung über den kompletten Wettkampf hinweg. Auch die Fairness unserer Teilnehmenden wurde an diesem Tag groß geschrieben – so half man einander nach einem Sturz auf oder kümmerte sich um Schüler*innen anderer Schulen, wenn diese sichtlich Probleme hatten, das Ziel aus eigener Kraft zu erreichen. Ein solches Engagement verdient besondere Würdigung und blieb auch von den Veranstaltenden nicht ungeachtet.
            Große Anerkennung gilt daher allen Starter*innen für ihr Engagement, den Sportsgeist und die erbrachten Leistungen. Neben mehreren Top-Ten-Platzierungen, wurde der oberste Treppchenplatz einmal ganz knapp verpasst und von Ameer S. ein zweiter Platz errungen.

            Wir danken allen Teilnehmenden und freuen uns auf euren sportlichen Einsatz beim nächsten Crosslauf oder einem anderen Sportevent.

            Die Sportlehrkräfte der Pestalozzischule
             

          • Gemeinsam für unsere Schule: Traditioneller Frühjahrsputz an der Pesta

            13.05.2026

            Am Samstag, den 9. Mai herrschte trotz des etwas unbeständigen und windigen Wetters reges Treiben auf unserem Schulgelände. Über 35 engagierte Helfer – Schüler wie Eltern – kamen zusammen, um unser Haus für die warme Jahreszeit fein zu machen.

            Dank des tatkräftigen Einsatzes wurden die Wege gesäubert und dem Unkraut erfolgreich zu Leibe gerückt. Ein besonderer Blickfang ist das Ergebnis der Pflanzaktion: Über 15 Tröge wurden mit leuchtenden Geranien, Petunien und Eisenkraut bestückt. Auch im Gebäude selbst wurde kräftig Hand angelegt: Während alle Fensterbänke blitzblank geputzt wurden, befreiten die Mamas die Zimmerpflanzen liebevoll vom Staub und schwangen die Besen. Die Papas schlüpften derweil in Maleranzüge, nutzten geschickt die Spachtel und besserten kleine Makel an den Flurwänden fachmännisch aus.

            Organisiert wurde dieser produktive Tag vom Schulförderverein. Für die verdiente Stärkung der Truppe sorgte die Fleischerei Helmich, die den Rost anwarf und alle Beteiligten mit leckeren Thüringer Würsten versorgte.

            Ein herzliches Dankeschön an die gesamte Schulgemeinschaft und alle Unterstützer für diesen tollen Einsatz!

          • Information zu den Schließfächern an unserer Schule

            01.04.2026

            Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

            ab dem 01. Juli 2026 stehen an unserer Schule keine Schließfächer mehr zur Verfügung, da die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Betreiber in Absprache mit dem Schulträger beendet wird.

            Wir bitten daher alle Nutzerinnen und Nutzer, ihre Schließfächer spätestens bis zum 01. Juli 2026 zu kündigen und den Inhalt der Schließfächer bis zu diesem Zeitpunkt vollständig zu entnehmen.

            Für das kommende Schuljahr ist vorgesehen, neue und geeignete Schließfächer bereitzustellen. Über die weiteren Einzelheiten werden wir Sie rechtzeitig informieren.

            Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

          • Aktion „Sauberes Apolda“ – Wir sind dabei!

            01.04.2026

            Am 31.03.2026 beteiligte sich die Klasse 6b an der alljährlichen Aktion der Stadt Apolda.

            Gestärkt durch ein gesundes Frühstück machten sich die Schülerinnen und Schüler – ausgestattet mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken – trotz kalter Temperaturen und Nieselregens auf den Weg zum Brauhof. Bereits dort trafen sie auf engagierte Apoldaerinnen und Apoldaer, die den Einsatz der Pestalozzischülerinnen und -schüler sehr wertschätzten.

            In den folgenden zwei Stunden wurde die Strecke entlang der Straße bis zum Kreisverkehr am Ortsausgang in Richtung Baumarkt gründlich von Müll befreit. Besonders in den Grünanlagen entdeckten die Kinder zahlreiche versteckte Abfälle, sodass die Müllsäcke schnell immer schwerer wurden.

            Gegen 13:00 Uhr war die geplante Route erfolgreich gereinigt. Zufrieden und mit einem sichtbaren Beitrag zum Umweltschutz kehrten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren begleitenden Lehrkräften zur Pestalozzischule zurück.

            Ein großartiger Einsatz – vielen Dank an alle Beteiligten!

          • Bewusstsein für Ausgrenzung schärfen“ – Unsere Projekttage zu Anne Frank

            30.03.2026

            Was können wir heute aus der Geschichte lernen? Dieser Frage gingen 30 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 9a der Pestalozzi-Regelschule Apolda drei Tage lang intensiv auf den Grund. Als eine von nur 12 Klassen thüringenweit erhielten wir den Zuschlag für das EU-Projekt „Gear UP!“ des Eine Welt Netzwerks Thüringen e.V. – eine Chance, die uns nachhaltig beeindruckt hat.

            Ein bemerkenswertes Zeitzeugnis

            Ein Tagebuch ist etwas zutiefst Persönliches – ein privater Rückzugsort für Ängste und Träume. Dass wir heute Annes intimste Gedanken lesen dürfen, ist ein bemerkenswertes Privileg. Ein authentischeres Zeitzeugnis gibt es wohl kaum: Es lässt uns die Geschichte durch die Augen eines Mädchens erleben, das uns in seinem Wesen so ähnlich ist.

            Das Leben hinter dem Bücherschrank
                     

            „Ich höre bei jedem Geräusch, ob es nicht jemand ist, der kommt, um uns zu holen. Wir müssen den ganzen Tag über auf Zehenspitzen laufen und ganz leise sein...“ (Anne Frank)
             

            Wie muss es sich angefühlt haben, über zwei Jahre lang in einem geheimen Hinterhaus in der Prinsengracht 263 in Amsterdam verborgen zu leben? Der einzige Zugang war hinter einem drehbaren Bücherschrank getarnt. Besonders intensiv diskutierten wir darüber, dass Anne als Jugendliche kaum einen Rückzugsort hatte und sich ihr winziges Zimmer sogar mit einem fremden Mann teilen musste. Die ständige Angst vor Entdeckung und die absolute Stille am Tag machten Geschichte für uns greifbar: Aus einer historischen Figur wurde ein Mensch mit Schicksal.

            „Deine Anne“ im ehemaligen Nazi-Bau

            Der Auftakt führte uns nach Weimar in das heutige Museum für Zwangsarbeit. Dass die Anne Frank-Ausstellung ausgerechnet in diesem ehemaligen Gauforum – einem massiven Bau der Nationalsozialisten – stattfand, erzeugte ein beklemmendes Gefühl.

            Besonders positiv blieb die Begleitung durch die Peer-Guides Lilli, Lennard, Jakob und Marta in Erinnerung. Da die Guides im gleichen Alter wie unsere Schüler waren, fühlten sich alle sofort „abgeholt“. In einem intensiven zweitägigen Workshop hatten sie sich zuvor auf ihre Aufgabe vorbereitet. Für unsere Jugendlichen war dies eine willkommene Abwechslung zur herkömmlichen Museumsführung.

            Ein Moment blieb dabei besonders im Gedächtnis: Als die Guides auflisteten, was Anne als Jüdin während des NS-Regimes alles nicht mehr durfte – vom Kinobesuch bis zum Schwimmbadverbot –, herrschte betroffene Stille. Für heutige Jugendliche ist eine solche totale Ausgrenzung aus dem Alltag einfach unvorstellbar. Dieser Austausch auf Augenhöhe regte viele ehrliche Gespräche über Zivilcourage an.

            Spurensuche und Kontraste auf dem Hauptfriedhof


            „Was geschehen ist, kann nicht ungeschehen gemacht werden, aber man kann verhindern, dass es wieder passiert.“ (Anne Frank)


            Gemeinsam mit Vertretern des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. besuchten wir verschiedene Gedenkstätten auf dem Weimarer Hauptfriedhof. Die räumliche Nähe zum ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg war dabei ständig präsent. Auch, dass mehr als 2000 Juden im Friedhofskrematorium verbrannt und später auf dem Gelände verscharrt wurden, ließ vielen den Atem stocken.

            Besonders bewegend war der Besuch am Grab der jüdischen Familie Schmidt. Die Geschichte dieser verfolgten Weimarer Bürger machte das Unrecht, das direkt vor unserer Haustür geschah, schmerzlich deutlich. Im krassen Gegensatz dazu stand die Entdeckung auf dem Gräberfeld des Zweiten Weltkriegs, wo NS-Offiziere direkt neben unschuldigen Soldaten liegen. Diese Nachbarschaft von Tätern und Opfern führte zu einer intensiven Reflexion über Menschenrechte und die Folgen rassistischer Denkmuster.

            Soziale Ungleichheit & Kreativ-Workshop

                   
                 „Wie wunderbar ist es, dass niemand auch nur eine Minute zu warten braucht, um die Welt langsam zu verändern!“ (Anne Frank, 26. März 1944)


            Bildungsreferent Christian-Friedrich Lohe (Stiftung EJBW) verdeutlichte soziale Ungerechtigkeit durch ein Spiel mit veränderlichen Regeln. Wir diskutierten hitzig darüber, wie wir heute aktiv Ungleichheiten abbauen können.

            Den Abschluss bildete ein Kunstworkshop unter der Leitung von Dr. Christoph Mauny und Dozent*innen der Mal- und Zeichenschule Weimar. Wir gestalteten ein gemeinsames Leporello (Zickzack-Faltbuch) und nutzten die Cyanotypie (Blaudruck durch Sonnenlicht). Was mit Unsicherheit begann, endete in Stolz: „Ich hatte erst nicht so richtig Lust, aber ich find’s voll cool!“, resümierte ein Teilnehmer.

            Ein Fazit, das bleibt

            Ein großes Dankeschön gilt allen Referentinnen und Referenten, der Schulleitung sowie den Lehrkräften, die das Projekt unterstützt haben. Sie alle haben dieses Projekt ermöglicht. Wir nehmen die Motivation mit, unsere eigene Perspektive immer wieder zu hinterfragen.

            Schaut vorbei! Das beeindruckende Leporello mit den Kunstwerken der Klassen 8a und 9a wird in Kürze im Schulgebäude ausgestellt. Wir laden alle herzlich ein, sich selbst ein Bild von unserer Arbeit zu machen.

            (Verfasserin: Melanie Fischer)

          • Willkommen zurück! – Abschlussjahrgang 2000 besucht die Pestalozzischule

            23.03.2026

            Am vergangenen Samstag hieß es an der Pestalozzischule Apolda: „Herzlich willkommen zurück!“

            Nach 26 Jahren kehrten die ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs 2000 erstmals wieder gemeinsam an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Begleitet wurden sie von ihrer ehemaligen Klassenlehrerin Frau Hein und ihrem ehemaligen Lehrer Herrn König – ein vertrautes Wiedersehen, das schon beim Betreten der Schule für viele strahlende Gesichter sorgte.

            Der Tag begann mit einem Rundgang durchs Haus. Die neue Schulleiterin hieß die Ehemaligen herzlich willkommen und führte sie durch die Modernisierungen und Veränderungen des Hauses. Anschließend machten sich die Ehemaligen auf eine kleine Spurensuche durchs Gebäude. „War hier nicht früher der Raum von …?“ oder „Den gab es damals doch noch gar nicht!“ – solche Erinnerungen sorgten für viele Lacher und kleine Anekdoten.

            Besonders das Dachgeschoss überraschte: Früher führte dort ein langer, dunkler Gang in kleine, eher lichtarme Räume mit Kreidetafeln. Herr König erinnerte sich, dass genau dieser Jahrgang damals die Holzvertäfelungen im Gang angebracht hatte, um die Wände zu schützen. Auch die neue Aula, entstanden aus dem Umbau zweier Fachräume, stieß auf großes Interesse und zeigte, wie sehr sich die Schule in den vergangenen Jahren verändert hat.

            Ein besonders bewegender Moment entstand im Raum 23: Zwar war dies nicht ihr ursprünglicher Klassenraum, doch viele hatten hier viel Zeit verbracht. Kaum betraten die Ehemaligen den Raum, suchten die ersten sofort ihre alten Sitzplätze auf. Für einen Augenblick herrschte stille Erinnerung – nach 26 Jahren hielten alle kurz inne, lachten über gemeinsame Erlebnisse und ließen die alten Schulzeiten noch einmal lebendig werden.

            So wurde der Besuch zu einem rundum gelungenen Nachmittag voller Geschichten, Erinnerungen und kleiner Überraschungen, der die lange Geschichte der Pestalozzischule Apolda lebendig machte.

            Wir bedanken uns herzlich bei dieser sympathischen Gruppe für das Teilen ihrer Erinnerungen, das viele Lachen und Schmunzeln sowie für das großzügige Geschenk, das der Abschlussjahrgang 2000 der Schule überreichte.

             

          • Teil von CoPrax: Pestalozzischule Apolda unterstützt praxisnahe Lehrerbildung

            20.03.2026

            Wir freuen uns sehr, dass die Pestalozzischule Apolda nun offiziell Teil der Community of Practice (CoPrax) ist – einem exklusiven Netzwerk der Initiative WandelBAR, gefördert vom Stifterverband.

            In Thüringen gehören diesem Netzwerk nur zwei Ausbildungsschulen an, darunter unsere Pestalozzischule. Beim Kick-off in Bonn brachte unsere Schulleiterin Maria-Magdalena Lessat ihre langjährige Erfahrung in der Lehrerausbildung ein. Vor ihrer Leitung der Pestalozzischule war sie Fachleiterin in Erfurt und verantwortlich für die Ausbildung zahlreicher Lehrkräfte an Regelschulen. Ihre Expertise fließt direkt in unsere Arbeit ein und stärkt die praxisorientierte Ausbildung unserer Studierenden.

            Als Ausbildungsschule für das duale Studium an Regelschulen begleiten wir Studierende von Anfang an, verbinden Theorie und Praxis und unterstützen sie dabei, wertvolle Unterrichtserfahrungen zu sammeln und ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln.

            Die Zusammenarbeit im Netzwerk ermöglicht es, wissenschaftliche Erkenntnisse und schulische Praxis eng miteinander zu verzahnen und gewinnbringend für den Schulalltag an Regelschulen nutzbar zu machen.

            Durch unsere aktive Mitarbeit in CoPrax festigen wir unsere Rolle als Ausbildungsschule und gestalten die Zukunft des Lehramts an Regelschulen aktiv mit. Wir entwickeln neue Ideen, erproben innovative Unterrichtskonzepte und stärken die Professionalität unserer Lehrkräfte – ein Gewinn für Studierende, das Kollegium und alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule.

            Weitere Informationen: https://www.stifterverband.org/wandelbar

          • Erster Tag der Mathematik an der Pestalozzischule Apolda – Knobeln, Staunen und kleine Mathe-Genies

            13.03.2026

            Zum ersten Mal wurde an der Pestalozzischule Apolda ein Tag der Mathematik veranstaltet – und er war ein voller Erfolg. Fünf Stunden lang trafen sich 28 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 9, um gemeinsam zu rechnen, zu knobeln und ihre Begeisterung für Mathematik zu teilen.

            Altersübergreifend arbeiteten die Teilnehmenden an kniffligen Aufgaben, suchten kreative Lösungswege und stellten ihr mathematisches Können unter Beweis. Dabei wurde konzentriert nachgedacht, gemeinsam diskutiert – und auch viel gelacht. Schnell wurde deutlich: Hier waren echte kleine Mathematik-Genies am Werk.

            Die Schülerinnen und Schüler äußerten sich begeistert über diesen besonderen Schultag und auch unsere Mathematiklehrerinnen und -lehrer freuten sich über das große Interesse und die Motivation der Teilnehmenden.

            Ein herzlicher Dank gilt Frau Schönberg, Frau Bechvinovska, Herrn Sonnhalter-Rosenstengel und Herrn Schumann die diesen gelungenen Tag organisiert haben.

            Unterstützt wurde die Veranstaltung außerdem durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF).

            Nach diesem erfolgreichen Auftakt steht fest: Der Tag der Mathematik hat das Potenzial, zu einer schönen Tradition an der Pestalozzischule Apolda zu werden.

             

      • Kontakt

        • Pestalozzischule Staatliche Regelschule
        • 03644 555797
        • Bachstr. 23
          99510 Apolda
          Germany
        • Maria-Magdalena Lessat
        • Schulsachbearbeiterin Michelle König
        • 03644 555798
        • Landratsamt Weimarer Land
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